Kinderuni am Science Day

Kinderuni am Science Day

Wofür stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele? Mit vielen Beispielen erklärt Prof. Katharina Landfester den Kindern, wie auch sie etwas verändern können.
Führung mit Erwachsenen

Führungen über den Pfad

Dr. Stanislav Balouchev erläutert, wie 3D-Messung im Bienenstock helfen kann
Schülerinnen und Schüler beim Arbeiten

Schulprojekttag mit Wiesbadener Schulen

Der Projekttag endete mit einer Ei-Challenge!
AR-Projekt namens "Beach Holiday"

Augmented Insights: Forschung in 3D

Das MPI-P hat sich in neue Welten vorgewagt: Augmented Reality. Forschung mal ganz anders in den Blick nehmen – über das eigene Smartphone beispielsweise durch ein virtuelles Syntheselabor laufen und dabei erfahren, wie eine Nanokapsel Schritt für Schritt hergestellt wird und mit eingepackten Wirkstoffen Krankheiten bekämpfen kann. Das macht nicht nur Spaß, es erklärt Forschung auf einfache Weise!
Auch Student:innen der Hochschule Düsseldorf haben für den Kunststoffpfad AR-Anwendungen entwickelt: Statt Plastikmüll am Strand zu hinterlassen, könnten Verpackungen aus dem Meer gewonnen werden, nämlich in Form von Algen. Essbar und zu 100% biologisch abbaubar! Dieses Studentenprojekt ist neben vier anderen vor dem Schau-Regal zu entdecken.
Holzstelen in unterschiedlicher Höhe

Zu stabil ist auch nicht gut

Ist bei manchen Kunststoffen Stabilität von großer Bedeutung, beispielsweise bei einer Zahnprothese, so haben langlebige und stabile Kunststoffe an den Küsten und in den Ozeanen verheerende Auswirkungen. Auf die Meeresbewohner und am Ende auch auf die Menschen, die Meeresfrüchte oder Fisch gerne auf dem Speiseplan haben.
Was genau Mikroplastik ist und warum manches Plastik länger braucht, um sich zu zersetzen, das lässt sich an der Station „Mikroplastik“ vertiefen. Die Holzstelen geben einen Einblick, wie lange es dauert, bis verschiedene Kunststoffprodukte vollständig abgebaut sind.
Holzskulptur zeigt amorphe Polymerstruktur

Ziemlich unordentlich

Eine Polymerstruktur zum Anfassen: So kann auch eine Struktur eines Kunststoffs aussehen – wild durcheinander. Hier bekommt man eine Vorstellung davon, wie sich Polymerketten übereinanderlegen ganz wie ein großes Knäuel gekochter Spaghetti. Diese Unordnung macht das Material wie PE (Polyethylen), aus dem dünne Plastiktüten gemacht sind, weich, transparent, fast glasartig. Deshalb lässt sich die Tüte in die Länge ziehen, ohne dass sie zerreisst.
Ein Konstruktionsspiel aus Zuckerrohr

Bälle aus Zucker

Wodurch unterscheiden sich biobasierte von bioabbaubaren Materialien? Was ist Greenwashing? Die Fächer beim „Schau-Regal“ sind mit unterschiedlichsten Anwendungen aus Mode, Verpackung oder der Spielindustrie gefüllt. Sie zeigen, dass nachwachsende Rohstoffe Erdölprodukte ersetzen können und dass aus Reste der Zuckerrohrindustrie kreatives Spielzeug wird, das sogar recycelbar ist. Es gibt viel zu sehen und viel zum Nachdenken.
Mit einer neuen Technologie kann im Bienenstock exakt die Temperatur gemessen werden. Und zwar dreidimensional in Echtzeit! Denn wenn im Sommer die Sonne kräftig scheint, ist es vorne sehr warm im Bienenstock, während der hintere Teil, der im Schatten liegt, ein wenig kühler ist. Die Bienen mögen es aber am liebsten gleich warm und zwar bei 34-36°C.
Bienen können die Temperatur normalerweise sehr gut selber regulieren, nicht aber wenn sie einigen Stressfaktoren ausgesetzt sind wie z.B. Nährstoffmangel oder dem Einsatz von Pestiziden. Deshalb hat das Max-Planck-Institut für Polymerforschung diese Technologie entwickelt, um nicht nur genau messen, sondern auch die Temperatur regulieren zu können. So wäre den Bienen in Zukunft geholfen.
SWR Wissen hat bei uns am Institut gedreht:
Mädchen schaut fasziniert

Nanodiamanten als Spürnasen

Forscherteams arbeiten daran, winzige Diamanten durch die Blutbahnen zu schicken, damit sie die Umgebung von Zellen erkunden. Damit die Diamanten unerkannt bleiben und nicht gleich von der „Körperpolizei“ als Eindringlinge aussortiert werden, bekommen sie eine Art Tarnmantel umgehängt. So können sie an Ort und Stelle ungestört die Temperatur oder den pH-Wert messen und uns mehr über das Innerste unserer verraten.
Gelbe Wandmodule mit aufgedruckter Trend-Map

Ein Plan für die Zukunft

Das Zukunftsinstitut hat eine Art Liniennetzplan entworfen. Alle möglichen Zukunftstrends sind dort erfasst und zeigen einen Überblick, wie viele es tatsächlich gibt und wie sehr manche Trends miteinander verbunden sind.
Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung wird Grundlagenforschung betrieben, woraus neue Trends entstehen können. Manchmal bieten existierende Trends auch Anlass, über neue Themen nachzudenken und geben so Anreiz zu neuen Forschungsfragen. An dieser Station dürfen Sie mitdiskutieren und Ihre Ideen zu den großen Themen wie Mobilität oder Gesundheit einbringen.
Logo LernOrt Nachhaltigkeit und Logo Dr. Ursula Grübler-Schoch Preis

Auszeichnungen

Neben der Zertifizierung als LernOrt Nachhaltigkeit ist der Pfad am 28. Juni 2025 mit dem Dr. Ursula Grübler-Schoch Preis ausgezeichnet worden. 
Der Förderverein für MINT-Berufe würdigt mit diesem Preis herausragendes Engagement in der MINT-Bildung 2025.
2025 schaffte es der Bildungspfad in der Kategorie Lernorte unter die Top 20 beim „Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“!

Wissenschaft als Rollenspiel

Video 27. Oktober 2025
Im Rahmen des 23. Mainzer Wissenschaftsmarktes orchestrierte das MPI für Polymerforschung Schulklassen bei einem Rollenspiel „Der weite Weg einer Nanokapsel – vorbei an Leber, Lunge & Fresszelle.“

Das „Escape“-Projekt

Video 27. September 2023
Die Weinrebenkrankheit „Esca“ kann wirkungsvoll bekämpft werden – dank besonderer Kapseln aus Lignin, die mit einem Fungizid beladen sind. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Frederik Wurm begann 2015, zusammen mit Prof. Dr. Katharina Landfester, mit wissenschaftlichen Untersuchungen der Nanokapseln.

„Zukunftsforscher“ im Einsatz!

Video 27. Oktober 2022
Zur Eröffnung trat die „Forschperspektive“ auf und setzte den Pfad auf sehr charmante Art in Szene. Die beiden „Zukunftsforscher“ erklären im Video, wie sich Wissenschaft in ihre Strukturen „einfühlen“ muss.
Der Arbeitskreis um Prof. Dr. Katharina Landfester lässt hinter die Kulissen blicken. Das Video erklärt die einzelnen Syntheseschritte im Labor und welche Qualitätskontrollen durchlaufen werden müssen, um die „perfekte“ Nanokapsel herstellen zu können.
Dr. Lucas Caire da Silva und Prof. Dr. Katharina Landfester haben es gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern geschafft, eine künstliche Zelle so nachzubauen, dass einzelne Kompartimente die Funktionen einer biologischen Zelle erfüllen.
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