Der Kunststoff Bildungspfad – ein Projekt des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Besuchen Sie unseren Bildungspfad und erfahren Sie mehr über die faszinierende Welt der Polymere und Kunststoffe, deren Geschichte, Verwendung sowie aktuelle spannende Forschungsfragen.

Ein Pfad, der viel Raum zum Entdecken lässt

Der Kunststoff Bildungspfad – ein Projekt des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Besuchen Sie unseren Bildungspfad und erfahren Sie mehr über die faszinierende Welt der Polymere und Kunststoffe, deren Geschichte, Verwendung sowie aktuelle spannende Forschungsfragen.

Student:innen zeigen, was das Polymer „Holz“ kann

In Kooperation mit der Hochschule Mainz haben Student:innen angeleitet von Prof. Gero Quasten und unterstützt von Prof. Kai-Uwe Schober im Rahmen eines interdisziplinären Semesterprojektes sich dem natürlichen Polymer „Holz“ gewidmet und dessen Beitrag zum nachhaltigen Bauen in den Vordergrund gerückt. Aufgabenstellung war es, ein Objekt zu kreieren, das den Werkstoff Holz imposant in Szene setzt. Die Fachjury des Wettbewerbs „PolyWood“ entschied sich für das Modell „wowood“: ein Gittergerüst aus einer Art Holzknoten lässt einen schlichten Bau entstehen, in dessen Inneren sich aber ein atmosphärisch spannender Raum erschließt.  Noch in diesem Sommer soll der Bau stehen.

Auf dem Weg in eine „grünere“ Zukunft

Ohne Kunststoffe kein Auto! Kunststoffe im Auto sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für erhöhten Komfort, niedrigere Preise, Gewichts- und Kraftstoffeinsparung. Ein Viertel der rund 7000 Teile eines Autos bestehen aus 150 unterschiedlichen Kunststoffen – vom Scheibenwischer, über die Stoßleiste bis hin zur Polsterung und der Lackierung. Gerade Hybridmaterialien, also ein Gemisch aus Kunststoff und Metall, sind äußerst stabil und sparen bis zu 40% Gewicht ein. Werden diese beim Recycling auch wieder getrennt, können die einzelnen Bestandteile von Autos auch wieder verwertet werden.

Ganz schön elastisch

Kunststoffseile sind entweder sehr dehnbar oder genau das Gegenteil, nämlich straff. Das hängt ganz vom Einsatz der Seile ab. Die einen brauchen Seile, um beim Bungee-Jumping den Sprung in die Tiefe gut abfedern zu können. Hingegen ist beim Segeln ein solch hochelastisches Gummiseil eher ungeeignet. Hier sind andere Anforderungen gefragt wie Reißfestigkeit für Ankerleinen oder handliche, abriebfeste Seile zum Segel setzen, die ebenso leicht und vor allem schwimmfähig sein sollten.  Und damit es für jeden Outdoor-Sport das Passende gibt, sind die Seile aus ganz unterschiedlichen Polymeren hergestellt: so sind die einen Polymerketten engmaschiger miteinander verknüpft, die anderen weitmaschiger. Testen Sie selber, wie unterschiedlich Seile sein können.

Warum gibt es so viele Kunststoffe im Alltag?

Kunststoffe kommen vielfach in unserem Alltag vor. Vernünftig und gezielt eingesetzt können sie unser Leben erleichtern. Aber wo sind all die Kunststoffe versteckt, die uns täglich umgeben? Es ist immer wieder verblüffend, zu entdecken, wo Kunststoffe eingesetzt werden und welche Funktion sie tatsächlich haben. Hier dürfen – mit ein paar hilfreichen Tipps versehen – die passenden Würfel an die richtige Stelle gehängt werden. 

Imagefilm

Video 10. September 2021
Franzi geht auf Entdeckungstour: mobil aus dem Labor zugeschaltet, erklärt Prof. Dr. Katharina Landfester Franzi einzelne Stationen. Der neue Imagefilm lässt uns in die bunte Vielfalt an Themen eintauchen. Und ein paar Impressionen der Eröffnungsfeier vom 3. September 2021 zeigen, wie Polymere aussehen und wie sie sich verknäulen können.

Ein Polymer in ganz groß!

Der „Stangenwald“ des Holzgestalters Gisbert Baarmann zeigt auf sehr anschauliche Weise die (teil)kristalline Struktur von Polymeren. Läuft man hier hindurch, merkt man recht schnell, wie dicht gepackt die „Polymere“ sein müssen, um wirklich stabil zu sein. Dazu gehört der Kunststoff Polyethylen, aus dem beispielsweise auch Hartschalenkoffer gemacht sein können. Der gleiche Kunststoff kann allerdings auch ganz anders aussehen, nämlich wie eine Art Wollknäuel: ungeordnet und locker übereinanderliegend. Wie das konkret aussieht, wird sehr bald direkt daneben aufgebaut ein. Lassen Sie sich überraschen!
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